Vermögenssteuer als Luftschloss.
Warum die Pläne der Linken an der Realität zerschellen Die Die Linke will an die Vermögen der „Superreichen“ – mit Steuersätzen, die bis zu 12 Prozent reichen. Klingt nach sozialer Gerechtigkeit, verkauft sich gut im Wahlkampf. Doch ausgerechnet eine Studie des Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), beauftragt von der Partei selbst, entlarvt die Pläne als ökonomisches und juristisches Abenteuer. Was als politischer Befreiungsschlag gedacht war, droht zum Eigentor zu werden. Die Illusion vom sprudelnden Geldsegen In einem ersten Schritt simuliert das DIW, wie viel Geld die geplante Vermögenssteuer einbringen könnte – allerdings unter einer entscheidenden Annahme: Niemand reagiert auf die neue Belastung. Kein Kapital fließt ab, kein Unternehmer zieht ins Ausland, kein Investor ändert seine Strategie. Eine Annahme, die mit der Realität wenig zu tun hat. Denn selbstverständlich reagieren Vermögende auf massive Steuererhöhungen. Sie verlagern Investitionen, verschiebe...


